Weimar bleibt Kulturstadt

-Kultur (er)leben in und um Weimar-

Weimar und Kultur sind zu Synonymen geworden. Dieses Potenzial gilt es lebendig zu erhalten. Wir setzen uns für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Hochkultur und Breitenkultur ein und unterstützen besonders innovative und kreative Projekte.
Wir wollen die Kulturstadt nachhaltig fördern, indem wir Bedingungen schaffen, die dazu beitragen, dass noch mehr KünstlerInnen zum Arbeiten nach Weimar kommen und längerfristig bleiben.

Im Wahlprogramm 2004 haben wir uns für das E-Werk als Kulturinsel eingesetzt. Diese Kulturstätte hat die letzte Legislatur gut überstanden und sich weiter entwickelt. Anerkennend ergab sich ein fraktionsübergreifendes öffentliches Bekenntnis zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des E-Werks als wichtiger Schauplatz der hier vorzufindenden Kultur.
In diesem Zusammenhang begrüßen wir die Verlängerung der Intendanz des Deutschen Nationaltheaters und gehen davon aus, dass diese sich weiter für die junge Spielstätte auf dem E-Werk-Gelände engagiert.
Wir unterstützen alle Bestrebungen die unterschiedlichen NutzerInnen auf dem Gelände miteinander ins Gespräch zu bringen und darüber hinaus Überlegungen zur Zukunft des Geländes anzustellen, wie vernetzbar die vielen Initiativen und Körperschaften in und um Weimar sind und wie sich ein örtlicher Gesamtauftritt organisieren lässt; möglicherweise als Zentrum für junge Kunst.

Weimars Kulturlandschaft ist vielfältig: Das Jugendtheater Stellwerk, das ACC, das Bienen- und das Stadtmuseum oder das Kommunale Kino sind nur einige bedeutende Beispiele unserer Soziokultur. Wir begrüßen ausdrücklich neue Initiativen sowie etablierte Projekte wie das Gaswerk oder regelmäßige Festivals wie das 'backup' oder 'très courts'.

Im Wahlprogramm 2004 haben wir die Erstellung eines Kulturentwicklungsplans mit breiter öffentlicher Diskussion gefordert. 2009 wollen wir unsere Forderung erweitern. Die gesamte Impulsregion Apolda, Erfurt, Jena und das Weimarer Land sollte zusammen mit Weimar an einem gemeinsamen regionalen Kulturkonzept arbeiten, natürlich unter Einbeziehung der Öffentlichkeit.
So können gemeinsame kulturelle Aktivitäten ausgebaut werden, die mit der "Langen Nacht der Museen" und gemeinsamen Themen wie dem "Deutsch-Französischen Jahr 2006" und dem "Bauhausjahr 2009" begonnen haben.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzen sich ein für: